Solidarität und Empathie
Was eine deutsch.-koreanische Kirchenpartnerschaft bewegt hat
Referentin: Irmgard Münzer
Partnerschaftsausschuss Korea in der Rhein-Main-Propstei der EKHN
Das Dreigestirn „Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung“
vom Himmel auf die Erde zu holen, war das politische Anliegen der
ökumenischen Bewegung in den 80er Jahren. Sie brachte weltweit den
konziliaren Prozess in Gang und damit auch die evangelischen Kirchen
verschiedener Kontinente näher in Berührung. Die Missionszeit war lange
vorbei. Dafür aber brachte unter dem Vorzeichen der Ökumene ein neu
erwachtes Interesse füreinander eine ganze Anzahl verbindlicher Partnerschaften
hervor: u.a.1986 die zwischen dem Kirchenbezirk Gwangju der
Presbyterianischen Kirche in Südkorea (PROK) und der Rhein-Main-Propstei
der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), von der auf dem
Madang am 25. Oktober 2007 Irmgard Münzer aus der Sicht einer langjährig
Engagierten berichten wird.
Ihre Frage ist, welche Chancen eine kirchliche Partnerschaft hat, auf Dauer
Solidarität und Empathie zu üben. Wie weit reicht unser Atem, wenn wir an den
Volksaufstand von Gwangju, an die Teilung Koreas oder an das Schicksal der
ehemaligen Zwangsprostituierten japanischer Militärs im asiatisch-pazifischen
Krieg denken? Was konnten wir konkret tun? Was bleibt zu tun? Was hält eine
kirchliche Partnerschaft auch nach 20 Jahren noch lebendig?
Am 25. Oktober 2007 um 18.00 Uhr im Büro des Koreaverbandes,
Rostocker Str. 33
10553 Berlin
[ druckbare Version]
|