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14.3.2009 Berlin | Ferne Stimmen in Ihrer Nähe – Eine Begegnung mit koreanischer Literatur

  Ein Rahmenprogramm der Leipziger Frühjahrsbuchmesse Nach der erfolgreichen Lesung mit der koreanischen Autorin BAE Su-Ah im Literaturhaus Berlin im Oktober 2008 freuen wir uns, Ihnen/Euch im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2009 zwei weitere Schriftsteller von der koreanischen Halbinsel in Berlin vorzustellen. Der Bestsellerautor, KIM Hoon, wird aus seinem Roman SCHWERTGESANG und KIM Sun-Woo aus ihrem Gedichtband  UNTER PFIRSICHBLÜTEN EINGESCHLAFEN vortragen. Flyer_Lesung KIM Hoon und KIM Sun-Woo(pdf) Die Lesung findet in Kooperation mit dem KLTI (Korea Literature Translation Institute) am Samstag, den 14.03.2009 ab 19 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1 in 10623 Berlin-Charlottenburg statt. Moderatorin: Alice Grünfelder, Sprecherin: JEONG Ok-hee, Dolmetscherin: HAN Nataly J.H. Eintritt: Frei Wegen begrenzter Plätze und der Vorbereitung eines koreanischen Imbisses wird um eine Voranmeldung gebeten: mail@koreaverband.de Weitere Lesungen mit den Autoren auf der Leipziger Buchmesse sind dem angehängtem Flyer zu entnehmen. KIM Hoon, 1948 in Seoul geboren, studierte Anglistik an der Korea-Universität. Ab 1973 war er als Journalist für die Tageszeitung Hankook Ilbo tätig und wurde als Essayist, Kritiker und Romancier bekannt, der mit mehreren renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. In …

10.3.2008 Berlin | Lesung mit JEON Sang-guk und CHEON Woon-young

Samstag, 15. März, Literaturhaus BerlinFasanenstraße 23D-10719 BerlinKaminraumBeginn: 19 Uhr Ferne Stimmen ganz nah – Begegnung mit Literatur aus SüdkoreaModeration: Barbara Wahlster (Deutschlandradio Kultur) Zwei als renommierteste Vertreter ihrer Gattung zu bezeichnenden zeitgenössischen Literaten Südkoreas stellen an diesem Abend persönlich jeweils eine ihrer Erzählung vor. Hintergrund der literarischen Welt von JEON Sang-Guk sind die Teilung des Landes, der Koreakrieg und die damit verbundenen traumatischen Erfahrungen, die den Autor und seine Zeitgenossen geprägt haben. Sein Werk “Ahbes Familie “ kann vielleicht auch gerade aufgrund seiner Umstrittenheit als stellvertretend für eine ganze Generation gedeutet werden. CHEON Woon-Youngs “Der dritte Busen” handelt von einem Leben im Griff des Todes. Ohne eine Verdrängung der Vorstellung vom Tod, gibt es keine Lebensperspektive. Wenn jedoch bei dem verzweifelten Versuch, den Tod zu verdrängen, nicht einmal der Schatten des Todes bleibt, wie kann man sich dann seiner eigenen Existenz vergewissern? Veranstalter: Korea Literature Translation Institute (www.klti.or.kr)Auskünfte: SHIN Hyo-Jin, Korea-Verband e.V., Tel.: 030-3980 598-4/-5, mail@koreaverband.deEintritt frei

3.3.2007 Berlin | HUH Su-Kyung – Alte Seele und neue Zeit

 Eine koreanische Dichterin liest     Samstag, am 3. März 2007 um 20:00 Uhr Galerie Korea, Kulturabteilung der koreanischen Botschaft Lützowufer 26, 10787 Berlin Im Rahmen der Gegenwartsliteratur Koreas gelesen, lassen sich die Gedichte von HUH Su-Kyung nicht vom Hintergrund der tragischen Geschichte Koreas loslösen. Dieser Hintergrund, das ist für den europäischen Leser/innen vielleicht wesentlich, deckt sich aber nicht mit der „Geographie“ Koreas. Die Bilder historischer Wunden, Schmerz, Groll und Gram der jeweiligen Zeit, welche die koreanische Gesellschaft erlitt, erlitt unsere Welt. Die HUH Su-Kyungs eigene Kraft der Empfindung bleibt nicht auf ihre Anteilnahme bezogen auf Korea beschränkt. Überall auf der Welt finden Kriege und Verfolgung statt, überall auf der Welt gibt es ortlose Migrant/innen, Flüchtlinge und für „überflüssig“ gehaltene Menschen; in ihrem Leid offenbart sich die Tatsache, dass die Entwicklung der modernen Gesellschaften eine auch bedrohliche und zerstörerische Wirkung hat. HUH Su-Kyung wurde 1964 in der südkoreanischen Stadt Jinju geboren. 1987 debütierte sie mit Gedichten in der Literaturzeitschrift „Shilcheonmunhak (Engagierte Literatur)“. 1988 veröffentlichte sie ihren ersten Gedichtband , im Jahre 1992 den zweiten Band …

28.4.2007 Berlin | Ein eindrücklicher Aufruf zur Versöhnung unversöhnlich scheinender Konflikte

Autorenlesung HWANG Sok-yong – Der Gast Samstag, am 28. April 2007 um 19.00 Uhr Literaturhaus Berlin, Großer Saal Fasanenstr. 23, 10719 Berlin-Charlottenburg Eintritt frei HWANG Sok-yong, geboren 1943 in Zhangchun in der Manschurei, gilt als wichtigster zeitgenössischer Autor Südkoreas. Sein umfangreiches Werk ist durchdrungen von der bewegten politischen Geschichte des Landes und wurde mehrfach ausgezeichnet. In der 90er Jahren musste er selbst wegen einer Reise nach Nordkorea fünf Jahre im Gefängnis absitzen. Heute lebt er in Paris. Bei dtv sind außerdem erschienen: ›Der ferne Garten‹ (dtv) und ›Die Geschichte des Herrn Han‹ (dtv) Information: CHANG Je-Hyung, Korea-Verband e.V., Rostocker Straße 33, 10553 Berlin http://www.koreaverband.de; T. 030-325 9494 2; e-mail:jhychang@web.de